Finanzierung: Leasing, Mietkauf oder Darlehen
Eine Druck- oder Schneidemaschine ist eine Investition, die sich über Jahre rechnet. Sie muss nicht auf einen Schlag bezahlt werden. Welcher Weg der richtige ist, hängt weniger vom Zinssatz ab als davon, wie Sie bilanzieren und was am Ende mit der Maschine passieren soll.
Die drei Wege im Vergleich
| Leasing | Mietkauf | Darlehen | |
|---|---|---|---|
| Wem gehört die Maschine? | dem Leasinggeber | Ihnen, nach der letzten Rate | Ihnen, ab dem Kauf |
| In Ihrer Bilanz? | nein | ja | ja |
| Steuerlich | Raten sind Betriebsausgabe | Abschreibung plus Zinsanteil | Abschreibung plus Zinsanteil |
| Am Ende | zurückgeben, kaufen oder verlängern | gehört Ihnen | gehört Ihnen |
| Passt, wenn | Sie regelmäßig auf neue Technik wechseln | Sie die Maschine behalten wollen | Sie günstige Konditionen bei Ihrer Bank haben |
Leasing
Die Maschine bleibt Eigentum des Leasinggebers, Sie zahlen für die Nutzung. Die Raten sind in voller Höhe Betriebsausgabe, die Maschine taucht in Ihrer Bilanz nicht auf — das schont Ihre Eigenkapitalquote. Am Ende der Laufzeit geben Sie zurück, kaufen zum Restwert oder verlängern. Der übliche Weg für Betriebe, die alle paar Jahre auf neue Technik wechseln.
Mietkauf
Sie zahlen in Raten und die Maschine gehört Ihnen, sobald die letzte bezahlt ist. Sie steht von Anfang an in Ihrer Bilanz und wird abgeschrieben. Sinnvoll, wenn Sie die Maschine ohnehin lange behalten wollen — und wenn Sie Investitionszuschüsse nutzen, die Eigentum voraussetzen.
Darlehen über die eigene Bank
Der klassische Weg. Lohnt sich, wenn Sie bei Ihrer Hausbank gute Konditionen haben. Beachten Sie, dass ein Maschinendarlehen Ihre Kreditlinie belastet, die Sie vielleicht anderswo brauchen.
Übliche Laufzeiten
In der Werbetechnik sind 36 bis 60 Monate die Regel. Die Laufzeit sollte zur erwarteten Nutzungsdauer passen: Ein Schneideplotter läuft oft zehn Jahre und mehr, ein Drucker mit hohem Durchsatz wird eher nach vier bis fünf Jahren abgelöst. Eine Laufzeit, die deutlich länger ist als die geplante Nutzung, bringt Sie in die unangenehme Lage, für eine Maschine zu zahlen, die Sie schon ersetzt haben.
Was wir Ihnen sagen können — und was nicht
Wir nennen keine Zinssätze im Voraus. Die Kondition hängt an Ihrer Bonität, am Objekt und am Partner — jede Zahl, die wir hier hinschreiben würden, wäre entweder unverbindlich bis zur Bedeutungslosigkeit oder schlicht falsch. Was wir tun: Wir holen für Ihr konkretes Vorhaben ein Angebot ein und rechnen Ihnen die Wege durch.
Auch die Inzahlungnahme Ihrer alten Maschine lässt sich einrechnen — sie senkt die Finanzierungssumme und damit die Rate.
Finanzierungsanfrage
Sagen Sie uns, worum es geht. Wenn Sie sich bei der Finanzierungsart noch nicht sicher sind, wählen Sie einfach „noch offen“ — dann gehen wir die Unterschiede mit Ihnen durch.
Fragen vorab? 03322 2790-0.
