Mimaki CFX-2513
| Schneidfläche | 2.500 x 1.300 mm |
|---|---|
| Geschwindigkeit | max. 100 cm/s |
| Beschleunigung | max. 0,7 g |
| Werkzeuge | Messer, Fräse, Kamera |
| Tischverlängerung | bis 5 m möglich |
| Anwendung | PVC, Acryl, Dibond, Schaumstoff |
Eine andere Klasse als der Rollenplotter
Ein Flachbett-Cutter schneidet nicht Folie von der Rolle, sondern Material, das flach auf einem Tisch liegt und dort per Vakuum gehalten wird. Damit kommen Werkstoffe in Reichweite, die ein Rollenplotter nicht verarbeiten kann: PVC-Platten, Acryl, Dibond, Schaumstoff, Karton.
Der zweite Unterschied ist das Werkzeug. Neben dem Messer arbeitet der CFX mit einer Fräse — und Fräsen ist nicht dasselbe wie Schneiden: Es trennt Material, das zu dick oder zu hart für eine Klinge ist, und hinterlässt eine Kante, die man stehen lassen kann.
Die Kamera
Die Kamera erfasst gedruckte Marken auf der Platte, damit der Schnitt zum Druckbild passt. Bei Plattenmaterial ist das wichtiger als bei Folie: Platten liegen nie so exakt an, wie man es gern hätte, und sie arbeiten mit der Temperatur. Ohne optische Erfassung würde jede Abweichung sichtbar an der Kontur landen.
Zur Arbeitsfläche
2.500 × 1.300 mm nehmen die gängigen Plattenformate auf. Wo längere Teile anfallen, hilft die Tischverlängerung auf bis zu 5 m — und wenn regelmäßig größere Formate zu verarbeiten sind, ist der CFX-2531 mit 3.190 mm Schneidlänge die richtige Wahl.
Beim Aufstellen bedenken
Ein Flachbett dieser Größe braucht ringsum Bedienraum: Material wird von der Seite aufgelegt und muss nach dem Schnitt entnommen werden. Rechnen Sie außerdem mit dem Vakuumgebläse — es ist der lauteste Teil der Anlage und gehört nicht neben den Arbeitsplatz im Büro.
Wann ein anderes Modell besser passt
Der CFX-2513 ist eine Produktionsanlage mit rund 440 kg und über vier Metern Breite. Wer nur gelegentlich Muster, Kleinserien oder kleinere Plattenformate schneidet, fährt mit einem kompakteren Flachbett besser: Der CF22-1225 bietet eine Schneidfläche von 2.500 × 1.220 mm, der CFL-605RT arbeitet sogar im Format 610 × 510 mm.
Umgekehrt gilt: Besteht der Großteil der Arbeit aus Folienbeschriftung von der Rolle, ist ein Flachbett zu viel Maschine. Dafür bleibt ein Rollenplotter das wirtschaftlichere Gerät.
Was Sie zusätzlich brauchen
Mitgeliefert wird nach Herstellerangabe das Plug-in FineCut/Coat9. Für Verpackungen, die als CAD-Zeichnung im DXF-Format vorliegen, bietet Mimaki die eigenständige Software CAM LINK 2 an, die auch V-Schnitt, Rückseitenschnitt und die Toggle-Funktion unterstützt.
Bei den Werkzeugen hat Mimaki drei Pakete geschnürt: ein Einstiegspaket für Faltschachteln und POS-Artikel, eines mit oszillierendem Messer und V-Schnitt für Wellpappe und Displays sowie eines mit Fräseinheit für Acryl und Aluminiumverbund. Die Kamera zur Erkennung von Passermarken und Materialkanten ist laut Hersteller eine Option. Weitere Werkzeuge lassen sich später nachkaufen.
Häufige Fragen zum CFX-2513
Wie groß ist die Schneidfläche des CFX-2513?
Laut Datenblatt beträgt die effektive Schneidfläche 1.300 × 2.540 mm, aufgelegt werden können Platten bis 1.890 × 2.570 mm. Das Material darf nach Herstellerangabe bis zu 50 kg pro Quadratmeter wiegen.
Wie viele Werkzeuge trägt der Schneidkopf gleichzeitig?
Bis zu vier. Tangentialmesser, oszillierendes Messer, V-Schnitt-, Rill- und Fräswerkzeug lassen sich kombinieren, sodass ein Karton in einem Durchgang geschnitten und gerillt wird, ohne dass jemand zwischendurch umrüsten muss.
Wie dick darf das Material beim CFX-2513 sein?
Das hängt vom Werkzeug ab. Mit den oszillierenden Messern nennt Mimaki bis 54 mm Schneidhöhe, mit den V-Schnitt-Werkzeugen 20 mm. Als maximalen Anpressdruck nennt das Datenblatt 30 kg.
Was bringt die Toggle-Funktion?
Der Tisch wird in einen vorderen und einen hinteren Bereich geteilt. Während die Maschine auf der einen Hälfte schneidet, wird auf der anderen Seite Material abgenommen, neu aufgelegt oder die Unterlage gereinigt. So steht der Schneidkopf seltener still.
Lässt sich der CFX-2513 später vergrößern?
Ja. Nach Herstellerangabe kann der Tisch mit bis zu zwei weiteren Tischen auf bis zu 5 m Länge erweitert werden, auch nach der Installation. Umgekehrt ist auch ein Rückbau möglich, falls sich die Produktion ändert.
Welchen Stromanschluss braucht die Anlage?
Mimaki gibt einen einphasigen Anschluss mit 200 bis 240 V und eine Leistungsaufnahme von höchstens 3 kW an. Die Genauigkeit ist für 20 bis 25 °C Raumtemperatur spezifiziert, was bei der Wahl des Stellplatzes in einer Halle mitbedacht werden sollte.
Wie kommt eine Anlage dieser Größe zu uns in die Halle?
Anlieferung, Aufbau und die erste Einweisung stimmen wir individuell mit Ihnen ab, einschließlich Zufahrt und Türbreiten. Einzelheiten stehen unter Installation & Inbetriebnahme.









