Mimaki TxF150-75
| Druckbreite | 800 mm |
|---|---|
| Technologie | DTF (Direct to Film) |
| Zielgruppe | Einsteiger, kleine Betriebe |
| Anwendung | T-Shirts, personalierte Textilien |
| RIP-Software | RasterLink7 |
Der Einstieg ins DTF-Geschäft
Der TxF150-75 ist ausdrücklich für Einsteiger und kleine Betriebe gedacht. Das Verfahren ist dasselbe wie bei den größeren Modellen — Druck auf Film, Kleberpulver, Transferpresse — und damit ist auch das Ergebnis vergleichbar. Was sich unterscheidet, ist die Auslegung auf Menge.
Wann der Schritt zur 300er-Reihe ansteht
Ehrlich gerechnet: Solange DTF ein zusätzliches Standbein neben dem Kerngeschäft ist und die Aufträge in Stückzahlen von Dutzenden kommen, ist die Einsteigermaschine die richtige Entscheidung. Wenn daraus Tagesproduktion wird, kommt der Punkt, an dem der Durchsatz zählt — dann lohnt der Blick auf den TxF300-75 in gleicher Breite oder den TxF300-1600.
Was Sie einplanen sollten
Der Drucker allein macht noch keine Produktion: Pulverauftrag mit Ofen und eine Transferpresse gehören dazu, ebenso der Verbrauch an Film, Pulver und Tinte je Motiv. Diese laufenden Kosten entscheiden über die Wirtschaftlichkeit stärker als der Anschaffungspreis — rechnen Sie sie vorher durch, wir helfen dabei. Grundlagen im DTF-Überblick.
Häufige Fragen zum Mimaki TxF150-75
Wie breit und wie schnell druckt der TxF150-75?
Mimaki gibt eine Druckbreite von 800 mm bei 810 mm Medienbreite an und eine Geschwindigkeit von bis zu 3,3 m²/h. Das reicht für Muster, Einzelstücke und Kleinserien, wofür der Hersteller das Modell auch vorsieht.
Rechnen Sie vor der Entscheidung durch, wie viele Transfers Sie an einem typischen Tag brauchen und wie viele Motive nebeneinander auf den Film passen. Daraus ergibt sich schnell, ob die Einsteigermaschine genügt oder ob ein schnelleres Modell die bessere Investition ist.
Worin unterscheidet sich der TxF150-75 vom TxF300-75Plus?
Beide drucken gleich breit, mit derselben Tinte und denselben Auflösungen bis 1.440 dpi. Der TxF300-75Plus ist nach Herstellerangabe mit bis zu 10 m²/h rund dreimal so schnell und auf höhere Tagesmengen ausgelegt. Mimaki hebt bei ihm außerdem die verbesserte Stabilität der weißen Tinte hervor.
Wer von Anfang an mit breiten Motiven oder hohen Stückzahlen rechnet, sollte auch den TxF300-1600 mit 162 cm Druckbreite ansehen.
Welche Tinte verwendet der TxF150-75?
Der Drucker arbeitet mit der Transfer-Pigmenttinte PHT50 in Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz und Weiß. Die Farben kommen in 600-ml-Beuteln, Weiß in 500-ml-Beuteln, jeweils entgast und in Aluminium verpackt.
Für die PHT50 gibt Mimaki die Zertifizierung ECO PASSPORT by OEKO-TEX an, einschließlich der Eignung für Baby- und Kleinkinderbekleidung.
Was passiert mit der weißen Tinte, wenn der Drucker einige Tage steht?
Gerade bei einer Einsteigermaschine, die nicht jeden Tag läuft, ist das eine berechtigte Frage. Laut Datenblatt hat der TxF150-75 eine Weißtintenzirkulation und ein Düsenwiederherstellungssystem. Mimaki empfiehlt nach längeren Pausen eine Reinigung vor dem nächsten Druck.
Welche Software brauche ich für den TxF150-75?
Mimaki liefert die TxF-Serie mit der RIP-Software RasterLink 7 aus. Sie erzeugt die weiße Unterlegung automatisch und kann variable Daten wie Namen oder Nummern in eine Druckdatei einsetzen, was bei Vereins- und Personalisierungsaufträgen viel Handarbeit spart.
Welche Presse passt zu den Transfers?
Für Shirts, Hoodies und Taschen reicht nach Herstellerangabe meist eine handelsübliche Flachbett-Heißpresse. Für Kappen oder andere unregelmäßige Teile kommen Spezialpressen infrage. Eine Auswahl finden Sie unter Transferpressen.
Lässt sich der Einstieg in den DTF-Druck finanzieren?
Ja. Drucker, Pulvereinheit und Presse können gemeinsam über Leasing oder Mietkauf finanziert werden, damit die Investition nicht auf einmal fällig wird. Einzelheiten stehen auf unserer Seite zur Finanzierung.


























