Mimaki TxF300-75
| Druckbreite | 800 mm |
|---|---|
| Technologie | DTF (Direct to Film) |
| Anwendung | T-Shirts, kleinformatige Textilien |
| Tinten | PHT50 (Transfer-Pigmenttinte, CMYK + Weiß) |
| RIP-Software | RasterLink7 |
DTF in Werkstattgröße
Der TxF300-75 arbeitet nach demselben Verfahren wie die breite Ausführung: Druck auf Film, Kleberpulver, Transferpresse. Mit 800 mm Druckbreite ist er auf den Betrieb zugeschnitten, der Einzelstücke und kleinere Serien produziert — Vereinsbedarf, Werbetextilien, personalisierte Teile.
Der Unterschied zur 1.600er-Ausführung ist keiner der Qualität, sondern des Durchsatzes: Auf einem breiteren Film liegen mehr Motive nebeneinander. Wenn Sie in einer Schicht keine volle Filmrolle verbrauchen, arbeitet die schmale Maschine wirtschaftlicher — sie kostet weniger Stellfläche und verbraucht bei Kleinstauflagen weniger Film je Motiv.
Wofür DTF gegenüber der Sublimation punktet
Sublimation liefert den weicheren Griff und hält länger, funktioniert aber nur auf hellem Polyester. Sobald Baumwollshirts, Mischgewebe oder dunkle Textilien im Auftrag sind, führt an DTF kaum ein Weg vorbei. Viele Betriebe fahren deshalb beides nebeneinander. Die Verfahren im Vergleich stehen im DTF-Überblick und unter Textildruck.
Auch hier gilt: Zum Drucker gehören Pulvereinheit und Transferpresse. Was zusammenpasst, klären wir gern mit Ihnen vorab.
Wann ein anderes Modell besser passt
Mimaki hat den Mimaki TxF300-75 im März 2026 durch den TxF300-75Plus abgelöst. Der Nachfolger druckt nach Herstellerangabe 80 cm breit mit bis zu 10 m²/h und bringt Verbesserungen bei der Stabilität der weißen Tinte mit. Wenn Sie heute neu in den DTF-Druck einsteigen, ist er das Gerät dieser Klasse.
Für Muster und kleine Serien genügt der TxF150-75 mit bis zu 3,3 m²/h. Wer mehr Durchsatz braucht, findet im TxF300-1600 162 cm Druckbreite und bis zu 13,6 m²/h, seit September 2026 außerdem den TxF330-800 für die Dauerproduktion.
Was Sie zusätzlich brauchen
Zum Drucker gehören DTF-Folie, Schmelzkleberpulver, eine Einheit, die das Pulver aufträgt und aushärtet, und eine Transferpresse. Für die aktuelle TxF-Serie nennt Mimaki als RIP-Software RasterLink 7 und als Ergänzung eine Rüttel- und Trocknungsanlage von Adkins.
Häufige Fragen zum Mimaki TxF300-75
Was hat sich beim TxF300-75Plus gegenüber dem TxF300-75 geändert?
Mimaki beschreibt den Plus als Modell für höhere Tagesdurchsätze mit verbesserter Stabilität der weißen Tinte und gleichbleibender Bildqualität. Die Tinte PHT50 in CMYK plus Weiß und die Auflösungen bis 1.440 dpi entsprechen der übrigen TxF-Serie.
Muss ich spezielle Folien und Pulver von Mimaki verwenden?
Nach Herstellerangabe arbeitet die TxF-Serie mit den meisten handelsüblichen DTF-Folien zuverlässig. Das macht Sie beim Verbrauchsmaterial unabhängiger. Welche Kombination aus Folie und Pulver auf Ihren Textilien am besten hält, lässt sich am einfachsten im Probedruck feststellen.
Auf welchen Stoffen lassen sich die Transfers einsetzen?
Mimaki nennt für DTF-Transfers der TxF-Serie Baumwolle, Polyester, Mischgewebe, Nylon, Viskose und Funktionsstoffe. Neben Shirts und Hoodies kommen damit auch Taschen, Arbeitskleidung und Accessoires infrage.
Weil dieselben Transfers auf unterschiedlichen Stoffen halten, können Sie Motive auf Vorrat drucken und erst beim Auftrag auf das gewünschte Kleidungsstück pressen. Das macht DTF gerade für wechselnde Kleinaufträge interessant.
Betreuen Sie den TxF300-75 auch nach dem Modellwechsel weiter?
Ja. Dass ein Modell nicht mehr gebaut wird, heißt nicht, dass es nicht mehr gewartet wird. Wir kümmern uns weiter um Wartung, Reparatur und Ersatzteile, soweit diese verfügbar sind. Mehr dazu unter Service für Altmaschinen.
Nehmen Sie meinen TxF300-75 beim Umstieg in Zahlung?
Wenn Sie auf einen schnelleren oder breiteren Drucker wechseln, können wir Ihr bisheriges Gerät in Zahlung nehmen. Der Wert hängt vom Zustand und von der Laufleistung ab. Wie das abläuft, steht unter Inzahlungnahme.













