Mimaki CG-160SRIII — Service & Reparatur

Hinweis: Dieses Modell wird von Converter Solutions nicht mehr vertrieben. Wir bieten aber weiterhin Service & Reparatur.

Der Mimaki CG-160SRIII ist ein Rollenschneideplotter. Die CG-SRIII-Reihe war Mimakis meistverkaufte Schneideplotter-Serie. Sie wurde mit den Programmen FineCut 8 und SimpleCut ausgeliefert und erkennt Passermarken für den Konturschnitt.

Der Arbeitsplotter für Folienbeschriftung, Aufkleber und Flexfolie im Textildruck. Die Typenbezeichnung nennt die nominale Arbeitsbreite: rund 160 Zentimeter.

Was wir am Mimaki CG-160SRIII machen

Converter Solutions betreut dieses Modell weiter, auch wenn es nicht mehr im Vertrieb ist. Im Service sehen wir uns bei dieser Bauart vor allem diese Baugruppen an:

  • Messerhalter und Klinge
  • Schneidleiste
  • Andruckrollen
  • Antriebswalze
  • Passermarkensensor

Wir übernehmen Wartung, Fehlersuche und Reparatur, beschaffen Ersatzteile und beraten, wann sich eine Instandsetzung noch lohnt und wann der Wechsel auf ein neueres Gerät die bessere Rechnung ist. Sagen Sie uns die Seriennummer, dann können wir die Teilelage für Ihren Mimaki CG-160SRIII genauer einschätzen.

Typische Fehlerbilder bei der Mimaki CG-160SRIII

Die folgenden Fehlerbilder treten bei dieser Bauart immer wieder auf. Sie ersetzen keine Diagnose, aber sie helfen beim Telefonat: Wer beschreiben kann, was er sieht, spart einen Anfahrtstermin.

Der Schnitt ist zu tief oder zu flach

Anpressdruck und Klingenüberstand sind neu einzustellen. Bleibt es ungleichmäßig über die Bahnbreite, ist die Schneidleiste eingelaufen.

Das Material rutscht während des Schnitts

Andruckrollen abgenutzt oder falsch gesetzt, oder die geriffelte Transportwalze ist zugesetzt. Beides ist Wartungsarbeit.

Passermarken werden nicht gefunden

Verschmutzter Sensor, zu dunkles oder spiegelndes Material, oder ein Motiv steht zu nah an der Marke. Erst am sauberen Testdruck prüfen, bevor die Elektronik verdächtigt wird.

Der Schnitt wandert über die Bahnlänge

Material schief eingelegt, oder die Andruckrollen sitzen nicht über den Riffeln der Walze.

Ecken fransen aus oder werden nicht sauber

Meist eine stumpfe Klinge. Wer den Anpressdruck erhöht, um es auszugleichen, ruiniert zusätzlich die Schneidleiste — die Klinge ist ein Verschleißteil und gehört gewechselt.

Was eine Wartung an Ihrer Mimaki CG-160SRIII umfasst

Bei einer planmäßigen Wartung sehen wir uns diese Baugruppen an:

  • Klinge und Messerhalter
  • Schneidleiste
  • Andruckrollen und Transportwalze
  • Sensor für Passermarken
  • Führungen und Antrieb

Sinnvoll ist das vor der Hauptsaison, nicht mittendrin. Eine Mimaki CG-160SRIII, die im März durchgesehen wurde, fällt im Juni seltener aus.

Lohnt sich die Reparatur Ihrer Mimaki CG-160SRIII noch?

Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Was kostet das Teil, wie lange ist es noch lieferbar, und wie viel läuft die Maschine noch?

  • Verschleißteile wie Klingen, Rollen, Wischer oder Kappenstationen sind fast immer wirtschaftlich — das ist normale Instandhaltung.
  • Druckköpfe sind die teure Entscheidung. Bei einer Maschine, die noch Jahre laufen soll, rechnet sich der Tausch. Bei einer, die ohnehin abgelöst wird, selten.
  • Elektronik und Antriebe hängen an der Ersatzteillage. Hier sagen wir Ihnen offen, wenn wir die Teile nicht mehr sicher bekommen.

Wir rechnen Ihnen das für Ihre Mimaki CG-160SRIII durch, bevor wir anfangen. Eine Reparatur, die sich nicht lohnt, empfehlen wir nicht.

Wenn Sie die Mimaki CG-160SRIII ablösen wollen

An die Stelle dieser Baureihe ist heute die Mimaki CG-AR Serie getreten. Sie löst dieselbe Aufgabe, meist schneller und mit geringerem Tintenverbrauch je Quadratmeter.

Ihre alte Maschine nehmen wir dabei in Zahlung, auch wenn sie steht oder defekt ist: zur Inzahlungnahme. Und wenn die Investition über Raten laufen soll: Leasing und Mietkauf.

Ein Rat aus Erfahrung: Lassen Sie die alte Maschine bis zum Wechsel laufen. Ein Gerät im Betrieb ist deutlich mehr wert als eines, das ein halbes Jahr in der Ecke gestanden hat.

Mimaki CG-160SRIII: Arbeitsbreite und Einordnung

Die Zahl im Modellnamen benennt die Arbeitsbreite. Der Mimaki CG-160SRIII verarbeitet Material bis rund 160 cm Breite und ist damit die breite Ausführung — eine von 4 Größen, die es hier gab.

In dieser Breite wird geschnitten, was am Fahrzeug oder an der Scheibe in einem Stück sitzen soll. Der Vorteil liegt weniger in der Geschwindigkeit als in der Verarbeitung: Eine Folie ohne Stoßkante lässt sich sauberer verkleben, und beim Entgittern großer Flächen spart man sich das Ausrichten von Teilstücken.

Hier laufen 152-Zentimeter-Rollen (60 Zoll), das gängigste Großformat. Damit lässt sich eine Fahrzeugseite in einer Bahn abdecken, ohne zu stückeln.

Ein Hinweis, der beim Kauf oft für Missverständnisse sorgt: Die Schnittbreite ist kleiner als die Materialbreite. Die Andruckrollen müssen auf dem Rand laufen, und dieser Streifen lässt sich nicht beschneiden. Rechnen Sie je nach Modell mit einigen Zentimetern Verlust auf jeder Seite — wer die Materialbreite mit der Schnittbreite gleichsetzt, wundert sich beim ersten randnahen Auftrag.

Die anderen Größen dieser Baureihe

Wir betreuen die ganze Reihe. Falls Sie hier auf der falschen Seite gelandet sind — ein Blick auf das Typenschild genügt meist:

Technisch sind die Größen einer Baureihe eng verwandt: Steuerung, Schneidkopf und Verschleißteile stimmen weitgehend überein — was sich unterscheidet, sind Traverse, Führung und Materialaufnahme. Für die Ersatzteilbeschaffung heißt das: Vieles, was für den Mimaki CG-60SRIII passt, passt auch für den Mimaki CG-160SRIII. Halten Sie bitte trotzdem die Seriennummer bereit — innerhalb einer Baureihe gibt es Fertigungsstände, die sich bei Elektronik und Schneidkopfaufnahme unterscheiden.

Service-Anfrage für Mimaki CG-160SRIII

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