Installation & Inbetriebnahme
Der erste Schritt zum optimalen Betrieb: Eine sorgfältige Installation und Einrichtung Ihrer neuen Geräte durch unsere Techniker. Wir sorgen dafür, dass Ihre Maschine von Anfang an einwandfrei arbeitet.
Leistungsumfang
- Aufstellung und Niveauausrichtung
- Elektrischer Anschluss und Netzwerkintegration
- Ersteinrichtung und Kalibrierung
- Erstellen initialer Schnitt- und Druckprofile
- Einweisung des Bedienerpersonals
- Abnahmeprotokoll und Inbetriebnahme-Dokumentation
Was vor der Lieferung geklärt sein sollte
Die meisten Verzögerungen bei einer Inbetriebnahme entstehen nicht an der Maschine, sondern am Aufstellort. Wir gehen die Punkte vorab mit Ihnen durch – am Telefon dauert das eine Viertelstunde und erspart im Zweifel einen zweiten Anfahrtstermin.
Die Punkte, an denen es erfahrungsgemäß hakt:
- Der Weg zum Aufstellort: Ein 1,6-Meter-Drucker ist auf der Palette gut zwei Meter breit. Türbreiten, Kurven im Flur, Aufzugsmaße und die Traglast der Etage entscheiden, ob die Maschine überhaupt hineinkommt.
- Der Stromanschluss: Die meisten Rollendrucker laufen an 230 V, brauchen aber einen eigenen Stromkreis – zusammen mit Trockner und Absaugung reicht eine geteilte Leitung oft nicht. Größere Flachbettanlagen und Trockner benötigen einen Kraftstromanschluss.
- Das Raumklima: Der unterschätzte Punkt. Tinte reagiert auf Temperatur und Luftfeuchte, und Medien tun es auch. Zu trocken heißt statische Aufladung und Staub im Druckbild, zu kalt heißt zähe Tinte und Düsenausfälle. Als Richtwert gelten 18 bis 25 °C bei 40 bis 60 % relativer Luftfeuchte – ein unbeheiztes Lager erfüllt das im Winter nicht.
- Lüftung und Absaugung: Bei Solvent- und Eco-Solvent-Geräten gehört die Abluftführung zur Planung, nicht zum Nachrüsten.
- Netzwerk: Der Arbeitsplatz mit dem RIP sollte die Maschine erreichen können. Eine Kabelverbindung ist WLAN vorzuziehen – ein abgebrochener Druckauftrag mitten in einer 30-Meter-Bahn ist teurer als jedes Netzwerkkabel.
Wie ein Installationstag abläuft
Aufstellen und ausrichten, elektrisch anschließen, die Maschine einfahren und die Düsen prüfen. Dann folgt die Einrichtung: Medienvorschub kalibrieren, Druckkopfhöhe auf Ihr Hauptmaterial einstellen, bei Print-&-Cut-Geräten die Schneideeinheit auf die Passermarken abgleichen. Erst danach entstehen die ersten Profile für die Materialien, mit denen Sie tatsächlich arbeiten.
Den Abschluss bildet die Einweisung Ihrer Bediener an der eigenen Maschine – täglicher Start und Abschaltung, Medienwechsel, Düsentest und Reinigung, Tintenwechsel. Was dabei besprochen wurde, halten wir im Abnahmeprotokoll fest.
Ein Hinweis zur Zeitplanung
Planen Sie den ersten Kundenauftrag nicht auf den Installationstag. Eine frisch befüllte Maschine braucht ihre Zeit, bis das Tintensystem sauber entlüftet ist, und brauchbare Profile entstehen nicht in einer halben Stunde. Rechnen Sie mit einem Tag für die Inbetriebnahme und einem weiteren, an dem in Ruhe eingefahren und geübt wird.
Installation anfragen