Wartung & Inspektion
Regelmäßige Wartung ist der Schlüssel zu einem störungsfreien Betrieb. Unsere zertifizierten Techniker führen Wartungen nach Herstellervorgaben durch und dokumentieren alle durchgeführten Arbeiten.
Unsere Wartungsleistungen
- Planmäßige Wartung nach Hersteller-Wartungsplan
- Reinigung von Druckköpfen, Schienen und Antriebseinheiten
- Überprüfung und Kalibrierung von Schneide- und Drucksystemen
- Austausch von Verschleißteilen (Messer, Düsen, Riemen)
- Firmware-Updates und Softwarekalibrierung
- Erstellung eines Wartungsberichts
Wartungsverträge
Schließen Sie einen Wartungsvertrag ab und profitieren Sie von regelmäßigen Inspektionen zu günstigeren Konditionen sowie bevorzugter Terminvergabe.
Warum Digitaldruckmaschinen anders gewartet werden
Bei einer Maschine mit Mechanik verschleißt etwas langsam und kündigt sich an. Bei einem Tintenstrahldrucker ist der Hauptfeind ein anderer: eingetrocknete Tinte. Sie richtet den Schaden nicht im Betrieb an, sondern im Stillstand – und der teuerste Schaden entsteht dort, wo am wenigsten passiert ist.
Deshalb ist die wichtigste Wartung nicht die jährliche Inspektion, sondern das, was täglich in Ihrer Werkstatt geschieht.
Was Ihre Bediener selbst machen
- Täglich: Düsentest vor dem ersten Auftrag. Fehlende Düsen kosten am Anfang eine Reinigung – nach zwei Wochen Ignorieren einen Druckkopf.
- Täglich: Capping-Station und Wiper kontrollieren. Sitzt dort Tintenschlamm, dichtet die Station nicht mehr ab, und der Kopf trocknet über Nacht an.
- Wöchentlich: Führungsschienen und Encoderstreifen reinigen. Ein verschmutzter Encoderstreifen erzeugt Versatz im Druckbild, der wie ein Vorschubfehler aussieht.
- Bei Stillstand: Die Maschine mindestens einmal pro Woche einschalten und ihre automatische Reinigung laufen lassen. Wer über den Sommer abschaltet, hat im Herbst oft einen Kopf weniger.
Verschleißteile, die zur Maschine gehören – nicht zum Schadensfall:
- Wiper: Das Gummi, das den Kopf abstreift. Wird hart und schartig, dann streift es nicht mehr, sondern schmiert.
- Capping-Einheit: Die Gummidichtung, die den Kopf im Ruhezustand verschließt. Verhärtet sie, trocknet der Kopf trotz korrekter Parkposition an.
- Damper: Sie halten den Tintendruck am Kopf konstant und altern chemisch, auch ohne Betriebsstunden.
- Filter und Pumpenschläuche: Werden mit der Zeit spröde. Zieht die Pumpe Luft, sieht das Druckbild nach einem Kopfdefekt aus, obwohl der Kopf in Ordnung ist.
- Messer und Schneidleiste bei Print-&-Cut- und Schneidegeräten: Eine eingeschnittene Leiste führt das Messer nicht mehr sauber, und die Schnittkante franst aus.
Was wir bei der Inspektion machen
Wir prüfen den Zustand der Verschleißteile, messen Düsen und Vorschub nach, kontrollieren das Tintensystem auf Leckagen und Luftblasen, reinigen die Bereiche, an die im Alltag niemand herankommt, und lesen die Fehlerspeicher und Betriebsstundenzähler aus. Aus diesen Werten lässt sich meist absehen, welches Teil als Nächstes fällig wird – planbar statt im Auftragsstau.
Wie oft das sinnvoll ist, hängt weniger am Kalender als an der Laufleistung und am Standort. Eine Maschine im Dauerbetrieb in einer staubigen Halle braucht einen anderen Rhythmus als ein Plotter im Büro. Sprechen Sie uns an – wir schätzen das anhand Ihrer tatsächlichen Nutzung ein, statt ein festes Intervall zu verkaufen.
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