Kurz gesagt: Meist sitzt der IC-Chip falsch oder gehört nicht zur Tinte, oder Sorte bzw. Farbe passen nicht zum Steckplatz. Solange der Fehler ansteht, sind Drucken und Reinigen gesperrt.
Betrifft: JV150/JV300 und CJV150/CJV300 (Kartuschen), JV100, TS100 und die 330er-Serie (Beutel mit eigenem IC-Chip), JFX200-EX (Flaschen).
Was die Meldung bedeutet
- WRONG INK IC: Der Chip lässt sich nicht lesen oder seine Daten sind fehlerhaft.
- INK TYPE: Die Tintensorte weicht von der Tinte ab, mit der die Maschine befüllt ist.
- INK COLOR: Im Steckplatz steckt eine andere Farbe als vorgesehen.
- NO CARTRIDGE bzw. Non Ink IC (330er): Es wird keine Kartusche bzw. kein Chip erkannt.
So gehen Sie vor
- Betroffene Kartusche herausziehen und bis zum Anschlag neu einsetzen. Bei Kartuschen zeigt die Chipseite nach links.
- Bei Beuteln prüfen, ob der Chip aus derselben Packung stammt und richtig herum sitzt (330er: Metallseite oben). Metallkontakte nicht berühren.
- Maschine ausschalten und nach einer Weile wieder einschalten.
- Sorte und Farbe auf dem Etikett mit der Steckplatzbelegung vergleichen.
Warum darf die fehlerhafte Kartusche nicht stecken bleiben?
Solange ein Kartuschenfehler anliegt, laufen keine Vorgänge mit Tinte, auch keine automatische Reinigung. Bleibt das länger so, fehlt der Schutz gegen verstopfte Düsen.
Woher weiß ich, welche Farbe in welchen Steckplatz gehört?
Die Reihenfolge hängt vom Tintensatz ab und steht auf dem Schild an der Tintenstation. Auf Beutel-Chips zeigt eine farbige Punktmarkierung, zu welcher Farbe der Chip gehört.
Ab wann sollte ein Techniker kommen?
Wenn eine neue Original-Kartusche der richtigen Sorte und Farbe auch nach Neustart nicht gelesen wird. Meldungen zu Füllstand und Haltbarkeit erklären INK NEAR END und Tinte abgelaufen.
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