Kurz gesagt: Schneidpfade kommen in eine eigene Schnittebene. FineCut sendet Druck- und Schnittdaten gemeinsam in einen Hotfolder von RasterLink7, dort entsteht daraus ein Print-and-Cut-Auftrag.
Betrifft: FineCut 9 für Illustrator mit RasterLink7, u. a. für CJV330, CJV200, CJV300/150, UCJV330, UCJV300/150 und CG-AR.
Ablauf
- RasterLink7 starten. Den Hotfolder in RasterLink anlegen, ein im Dateidialog erstellter Ordner funktioniert nicht.
- Schneidpfad anklicken, im FineCut-Menü [Move to the Cut Layer]. Konturen aus Frame Extraction oder Outline Extraction liegen bereits dort.
- In [Plotter / User Setup] das Modell wählen und als Approximation Type „Straight line“ einstellen.
- [Output to RasterLink], Hotfolder wählen, je Ebene Drucker- oder Schneidsymbol setzen.
- [Output] klicken, in den EPS-Optionen Preview Format „None“ wählen, mit OK senden.
Welche Rolle spielen die Passermarken?
Liegen FineCut-Marken in der Druckebene, liest die Maschine sie nach dem Druck und schneidet genauer. Nur einen Markensatz anlegen und bei CJV und UCJV MARK DETECT auf 1Pt stellen.
Die Ausgabe an RasterLink bricht mit Fehler ab. Was tun?
Prüfen Sie Preview Format „None“ in den EPS-Optionen und ob in [Plotter / User Setup] ein Modell mit RasterLink-Ausgabe gewählt ist. Andere Modelle führen zur Fehlermeldung.
Geht es auch ohne FineCut?
Ja. Geben Sie dem Schnittpfad eine Volltonfarbe, deren Name mit CutContour beginnt, und speichern Sie als PS, EPS oder PDF. Zusätze wie CutContourHalf erlauben eigene Schneidbedingungen je Farbe.
Warum wird eine Linie doppelt oder gar nicht geschnitten?
Meist stecken Transparenzeffekte dahinter. Druck- und Schnittdaten auf getrennte Ebenen legen, die Schnittebene nach oben schieben und Transparenz reduzieren. Hilft das nicht, als PDF 1.4 oder neuer speichern. Bei Markenproblemen: Passermarken werden nicht erkannt.
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