Kurz gesagt: FineCut 9 legt Schneidkonturen automatisch an: als Rahmen mit Abstand um Vektorobjekte, als nachgezeichnete Kontur um Pixelbilder und als Entgitterlinien zum leichteren Abziehen.
Betrifft: FineCut 9 für Illustrator. Die CorelDRAW-Version hat eine eigene Anleitung.
Die Funktionen im FineCut-Menü
- [Frame Extraction]: Kontur mit Offset um das Objekt, ein negativer Wert legt sie nach innen. Ecken als Miter, Round oder Bevel. [Extract the inside] schneidet auch Innenflächen frei.
- [Outline Extraction]: zeichnet Bitmap-, JPEG- oder TIFF-Bilder nach. Bereich per Regler wählen, dann [Trace execute]. Einzelne Farben über [Trace with detail setting].
- [Create Weed Line]: Rahmen plus Entgitterlinien, gleichmäßig geteilt, nach Abstand oder frei gesetzt.
- [Create Shadow / Edge]: Schatten oder Rand als Fläche um das Motiv.
Wo landet die neue Kontur?
Auf einer eigenen, nicht druckenden Ebene (FC Frame Layer bzw. FC Trace Layer). Zum Mitdrucken „Print“ in den Illustrator-Ebenenoptionen aktivieren. Je Ebene sind eigene Schneidbedingungen möglich.
Warum wirkt die Kontur an spitzen Ecken unsauber?
Je spitzer die Ecke und je größer der Offset, desto ungenauer der Rahmen. Wechseln Sie die Eckform auf Round oder Bevel. Für den Schnitt selbst siehe Ecken, Offset und Overcut.
Wann sollte ich keine Entgitterlinien setzen?
Bei dickem Material, weil die Linien das Motiv beschädigen können. Entfernen lassen sie sich über [File] > [FineCut] > [Remove Weed Line]. Den Handgriff beim Entgittern zeigt Filigrane Schriften sofort entgittern.
Geht das auch für RasterLink7 ohne FineCut?
Ja, mit RasterLinkTools für Illustrator und CorelDRAW. Entscheidend ist, dass der Schnittpfad eine Volltonfarbe trägt, deren Name mit CutContour beginnt. Die Übergabe beschreibt Print and Cut aus Illustrator.
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